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Aktuelle und abgeschlossene Projekte

Startseite»Projekte» Werkzeuge für die Abschätzung kommunaler Folgekosten (REFINA II)

Projekte

Werkzeuge für die Abschätzung kommunaler Folgekosten (REFINA II)

Mit der Ausweisung neuer Baugebiete sind erhebliche Folgekosten für die Gemeinde und ihre Bürger verbunden. In vielen Fällen ist die fiskalische Bilanz neuer Baugebiete deutlich schlechter als die in der öffentlichen und politischen Diskussion angenommen wird.

Um kommunalen Entscheidungsträgern, Planern und interessierten Bürgern eine Hilfestellung zu geben, wurden im Rahmen des Projekts zwei Rechenwerkzeuge entwickelt.

Mit deren Hilfe lassen sich mögliche Folgekosten im Vorfeld von Planungen in ihrer Größenordnung gut abschätzen. 

Diese beiden Werkzeuge erreichen Sie über die beiden Links im grauen Kasten.

Kommunen sehen sich in Zeiten des demografischen Wandels vor einem immer stärkeren Wettbewerb um neue Einwohner. Dieser Wettbewerb wird häufig über die Ausweisung neuer Baugebiete geführt.

Neue Baugebiete, insbesondere solche in Randlage und mit einer geringen Siedlungsdichte (also mit vornehmlich Einfamilienhausbebauung) bringen einen hohen Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur mit sich. Dazu zählen z.B. Straßen, Kanäle und Leitungen.

Diese Infrastrukturen werden zwar anfänglich durch einen Investor oder - über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen - von den Grundstückseigentümern bezahlt. In der Folgezeit kommt es aber zu Folgekosten für den Betrieb, die Unterhaltung und die Instandsetzung dieser Anlagen. Diese Kosten werden fast ausschließlich durch die kommunalen Haushalte und die Allgemeinheit aller Bürger (als Tarifkunden der Ver- und Entsorgungsnetze) getragen.

Um so wichtiger ist es für die kommunale Entscheidungsfindung, bereits im Vorfeld ein Gefühl für die Größenordnung dieser - oft verschwiegenen - Kosten zu bekommen.

Das Projekt "Werkzeuge für die Abschätzung kommunaler Folgekosten bei der Ausweisung von Baugebieten" ist Teil des REFINA-Projekts "Kostentransparenz".


Projekte im Themenfeld "Stadtentwicklung und Infrastruktur"

Laufzeit: 2006 - 2008

Status: abgeschlossen

Auftraggeber:
Gemeinde Henstedt-Ulzburg, der Samtgemeinde Bardowick, der Samtgemeinde Gellersen, der Metropolregion Hamburg und des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

Verantwortlich:
Jens-Martin Gutsche

Zur Internetanwendung "FolgekostenSimulator"Zum Excelprogramm "FolgekostenSchätzer"


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